












Das Weingut von Markus Busch liegt in Pünderich an der Mittelmosel und wird seit Generationen im Familienbesitz geführt. Mit dem Jahrgang 2017 hat das Weingut die Umstellphase zum ökologischen Anbau beendet. Beim Ausbau der Weine wird auf bewährte Tradition großer Wert gelegt, aber gleichermaßen werden technisch moderne Methoden und Erkenntnisse verfolgt.
Ein gesunder Boden ist die Grundvoraussetzung für einen Spitzenwein. Seit dem Jahr 2015 wird die Fläche nach den Richtlinien des ECOVIN BUNDESVERBANDES ÖKOLOGISCHER WEINBAU e.V. bearbeitet. Alle Maßnahmen des Pflanzenschutzes, der Düngung und der Bodenbearbeitung sind also auf den Erhalt des Ökosystems ausgerichtet. Der Einsatz nützlingschonender Pflanzenschutzmittel, eine gezielte, nach dem Bedarf der Rebe bemessene Düngung und eine artenreiche Begrünung bilden die Grundlage der ökologischen Anbauweise. Insbesondere der Marienkäfer und die so genannten Raubmilben bringen im Weinberg großen Nutzen, indem sie die Schädlinge auf ein Minimum reduzieren. So kann vor allem durch gezielte Nützlingschonung auf giftige Insektizide verzichtet werden. Die Düngung orientiert sich am Nährstoffentzug der Rebe sowie an Bodenanalysen. Durch die Einbringung von Humus (z.B. Stroh, Rindenmulch, etc.) wird die Wasserhaltefähigkeit des Bodens erhöht und ein verbesserter Schutz gegen Bodenerosion und Nitratauswaschung ins Grundwasser erzielt. Die Mikroorganismen werden angeregt, so dass ein “lebender Boden” entsteht. Das Bodenleben wird durch die Aussaat von artenreichen Begrünungen gefördert. So wird die Rebe zum Bestandteil eines fein aufeinander abgestimmten Ökosystems und liefert gehaltvolle Trauben - die Grundvoraussetzung für einen “großen” Wein.



